Cisco gab Videokonferenzen 2006 neuen Schub

Fünf Jahre Telepresence und HD Videokonferenz

Allgemein, Hardware für Videokonferenzen, Videokonferenz in der Praxis 11. November 2011

Fünf Jahre ist es nun her, als Cisco das erste massentaugliche HD-Videokonferenzsystem der Öffentlichkeit vorstellte. Telepresence wurde der neue Standard. Cisco demonstrierte damit eindrucksvoll, wie sich Zeit und Kosten durch die Verringerung von Dienstreisen einsparen lässt.

Heute bietet der Ausrüster für komplexe Netzwerke HD-Videokameras, spezielle Mikrofone und Plasmabildschirme für Telepresence an. Selbst die Gestaltung des Raumes in Sachen Tische und die Farbe der Tapete werden von Cisco für die Durchführung einer Videokonferenz empfohlen. Heute sieht die Geschäftswelt Videokonferenzen als ein unverzichtbares Mittel der globalen Kommunikation an und scheut keine Kosten, wenn es um eine komplexe Telepresence-Lösung geht.

Für den Aufbau von Telepresence aus der 3000er Produktreihe werden rund 300.000 Euro veranschlagt. Die kleinere Variante aus der 1000er Produktreihe belastet das Firmenkonto noch mit circa 79.000 Euro. Wer vor einem Totalausfall einer Videokonferenz geschützt sein will, bezahlt zusätzlich für die Migration von Worst-Case-Szenarien. Unter diesen Kostenpunkt fällt zum Beispiel ein Video-Multipoint-Switch für die Schaltung einer Videokonferenz über mehrere Standorte hinweg, eine Netzanbindung mit einer ausreichenden Bandbreite sowie einer maximalen Latenzzeit von 150 Millisekunden. Darüber hinaus bietet Cisco seinen Kunden den Standard Quality of Service (Qos) an.

In der Vergangenheit mussten Teilnehmer von Videokonferenzen mit der Hardware und den Peripheriegeräten von Cisco ausgestattet sein. Für eine hoch verfügbare und echtzeitnahe Datenübertragung von Bild und Ton in HD-Qualität lies der Netzwerkausstatter keine anderen Wettbewerber zu und verhinderte damit ergänzende Innovationen und praktische Erweiterungen. Wie so oft in der Geschichte der Kommunikationstechnologie setze sich die Mehrheit gegen ein bestehendes Monopol durch. Cisco erkannte, dass die Aufnahme von Wettbewerbern eine größere Verbreitung von Videokonferenz-Technologien zur Folge hat und kooperierte. Heute werden Kommunikationsstandards wie etwa die Videokonferenz-Standards SIP oder H.323 nachhaltig gepflegt und permanent verbessert. Der Schlüssel für die Weiterentwicklung der globalen Kommunikation auf Unternehmensbasis liegt heute in der Zusammenarbeit aller IT-Unternehmen.

Foto: Cisco

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