Die Zukunft der Videokonferenz

Atemberaubende Fortschritte bei Videokonferenzen für neue Anwendungen

Allgemein 13. März 2013

Noch vor wenigen Jahren waren die Bandbreiten der Internetverbindungen so gering, dass Videokonferenzen nur von speziell ausgestatteten Videokonferenz-Zentren möglich waren. Die Videobilder wurden entweder direkt per Richtfunkstrecke übertragen oder auf Tausende Telefonleitungen verteilt und am Zielort sozusagen wieder zusammengesetzt. Im Zuge der Miniaturisierung der Technik und der Schaffung von Breitbandverbindungen sind die Zugangsschwellen aber erheblich gesunken. Dennoch sollte die Präsentation eines Unternehmens, eines Produktes oder auch eines Bewerbers einen professionellen Eindruck ermöglichen.

Videokonferenz-Kabinen ermöglichen vertrauliche, ungestörte Gespräche

Auf der diesjährigen CeBIT wird die Videokonferenz zwischen Bewerbern und Unternehmen mit einer Technik von StarLeaf in zwei Kabinen ermöglicht. Dabei geht die technische Ausstattung weit über die Möglichkeit der reinen Bild- und Ton-Kommunikation hinaus. Daran wird übrigens auch das atemberaubende Tempo der Fortschritte bei der Videokonferenz-Technologie und Ausstattung deutlich. So berichteten wir bei videokonferenz-news.de am 8. Oktober 2012 über die neue Videoberatung der Bank Austria. Diese wird inzwischen übrigens auch von der Unicredit angeboten. Allerdings verbindet die Videokonferenz zwischen dem Stand der Computerwoche und den beteiligten Firmen noch mehr Technologie und Interaktionsmöglichkeiten. Wie die Vitec Distribution GmbH meldet, besteht eine zusätzliche Verbindung zwischen dem PC des potenziellen Arbeitgebers und der Videokonferenz-Kabine des Bewerbers. Hier können Powerpoint-Präsentationen, Word-Dokumente oder auch Grafiken gezeigt werden – um den Inhalt des Gespräches noch deutlicher zu visualisieren.

Die Verschmelzung der Kanäle

Schon gibt es die ersten Internet-Plattformen, die das bewegte Bild für die Präsentation nicht nur von Produkten – sondern auch von Bewerbern entdecken. Neben dem Klassiker der öffentlich einsehbaren Produktpräsentation bei youtube.com gibt es geschütztere Bereiche, die nur nach Anmeldung Zugang gewähren. Die Entwicklung bei den Videokonferenzen bleibt also spannend: Wird sich die Videokonferenz eher im großen Rahmen und für Besprechungen mit mehreren Teilnehmern durchsetzen oder bieten B2C-Beratungen und Einzelgespräche ein höheres Marktpotenzial.

Interessant wird auch sein, wie Mittelstand oder Telekommunikationsunternehmen reagieren werden: Liegt die Zukunft der Videokonferenz in hauseigenen Räumen und Anlagen oder wird es gerade in mittleren und größeren Städten Plätze so ähnlich wie Coworking-Spaces geben, bei denen mehrere Unternehmen auf eine gemeinsame Infrastruktur zugreifen? Die Technik ist jedenfalls – wie Sie auch auf videokonferenzen-news.de sehen können – ausgereift und ermöglicht wahre Technologiesprünge mit hohem Nutzen für Unternehmen, Kunden und Mitarbeiter.

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