David Suzuki setzt auf Videokonferenzen
Der in diesem Jahr für sein Lebenswerk mit dem Alternativen Nobelpreises ausgezeichnete Kanadier David Takayoshi Suzuki nutzt Videokonferenzen für Vorträge und Konferenzbesuche im Ausland.
Der 73-jährige Umweltaktivist aus Vancouver nutzt dazu eine Einrichtung der Universität von British Columbia. So hält der Enkel japanischer Einwanderer seine weltweit sehr gefragten Reden und Vorträge zum Thema Klimawandel, ohne seine Heimatstadt zu verlassen. Simultan werden seine Auftritte per Videokonferenz auch an vier unterschiedliche Standorte der Universität von Melbourne übertragen.
Irgendwann seien die Menschen gezwungen, komplett auf das Flugzeug zu verzichten, so die Auffassung Suzukis. Mit seinem Verzicht auf Dienst- und Vortragsreisen ins Ausland, geht der Aktivist damit mit gutem Beispiel voran. Er ersetzte Flugreisen durch eine weitaus sauberere Lösung: Videokonferenzen.
Quelle: “The next best thing to being there”. Ein Artikel von Joanna Pachner in “The Globe”, Toronto, Kanada; Foto: http://www.westcoastgreen.com
Suzuki erhielt zahlreiche Ehrendoktortitel und Auszeichnungen, darunter den Titel Companion des Order of Canada, Kanadas höchste Auszeichnung für Zivilpersonen. Im Jahr 2004 wurde er in der Fernsehsendung The Greatest Canadian zur Wahl des bedeutendsten Kanadiers nominiert und von den Zuschauern auf den fünften Platz gewählt, die beste Platzierung unter den noch lebenden Kandidaten. 2009 wurde Suzukis Lebenswerk mit dem Ehrenpreis des Right Livelihood Awards (Alternativen Nobelpreis) gewürdigt.