Videokonferenzen ohne Widerhall

Echounterdrückung

Die Echounterdrückung, auch Echokompensation genannt, ist ein Verfahren zur Beseitigung von Echo- oder Halleffekten bei der Sprachkommunikation. Es dient der Verbesserung der Sprachqualität bei Videokonferenzen. Die Komprimierung von Sprachsignalen und Verzögerungen bei der Verarbeitung von Sprachdaten-Paketen erzeugen Echoeffekte, die jedoch mit Hilfe der Echokompensation ausgeglichen werden können.

Außerdem möglich: Beim Telefonieren mit Freisprechanlagen gelangt die Stimme aus dem Lautsprecher wieder zum Mikrofon und wird zurückübertragen. Der Teilnehmer am anderen Ende hört somit das Echo seiner eigenen Stimme. Ähnliches kann auch durch Induktion oder kapazitive Effekte bei der Datenübertragung (Übersprechen) in elektrischen Leitern und elektronischen Bauteilen hervorgerufen werden. Um dieses zu verhindern, kommt die Echokompensation zum Einsatz.

Über spezielle Filter kann eine einfache Echo Suppression (Echounterdrückung) erzielt werden, wesentlich besser jedoch ist die Echo Cancellation (Echoauslöschung durch Subtraktion des geschätzten Echosignals). Verfahren zur Echokompensation und zur Störsignalunterdrückung werden heute meist in entsprechende Signalprozessoren implementiert.

Die Echokompensation dient bei Videokonferenzen nicht nur der Optimierung der Sprachqualität, sondern hilft dank seiner Silence-Suppression-Technik, Bandbreite zu sparen.