E-Health-Projekt "Alster"

Videokonferenz-Projekt zur Patientenversorgung

Aktuelle News und Pressemitteilungen, Videokonferenz in der Praxis 15. September 2009

Keine Lust auf langes Warten im Wartezimmer? Einen Termin erst in drei Monaten bekommen? Die Fahrt zum Arzt dauert lange und ist zu stressig? Videokonferenzen könnten den Arztbesuch in Zukunft überflüssig machen.

Wie die Ärztezeitung berichtete, unternehmen der Klinikkonzern Asklepios, die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK) und die Telekom-Tochter T-Systems jetzt den ersten Schritt in diese Richtung.

Über die von T-Systems entwickelte Plattform UCC (Unified Communication and Collaboration) startete Asklepios im Juni 2009 das Pilot-Projekt „Alster“. Rund hundert DAK-Versicherte nehmen daran teil. Mit Alster wolle man „medizinische Kompetenz dorthin bringen, wo der Patient ist und nicht umgekehrt“, so Jörg Focke, Sprecher der Innovationsinitiative Asklepios Future Hospital.

Konkurrenz zum Arztbesuch soll die Plattform jedoch nicht sein. Vielmehr hätten Patienten und Ärzte die Möglichkeit, einfacher eine Zweitmeinung einzuholen. Über Videokonferenzen soll ermöglicht werden, dass Patient und Arzt Befunde besprechen und dabei gemeinsam medizinische Daten, wie beispielsweise Ultraschall- oder Röntgenbilder an ihren PCs begutachten.

Laut Asklepios sei nach der Evaluation des Versuchs-Projektes ein bundesweiter Ausbau von Alster möglich. Eine gemeinsame Pressemitteilung von DAK und Asklepios finden Sie hier.

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