Telepresence-Einsatz spart mehrere Tonnen CO2

NATO nutzt Telepresence-Lösungen von Polycom

Aktuelle News und Pressemitteilungen, Videokonferenz in der Praxis 18. November 2009

Die Telepresence-Technologie gibt der NATO die Möglichkeit, schneller zu reagieren und die Koordination und Zusammenarbeit zwischen den NATO-Agenturen zu verbessern.

Um Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten, die Zusammenarbeit zwischen NATO-Agenturen zu verbessern und Einsätze außerhalb des NATO-Vertragsgebiets besser unterstützen zu können, nutzt die NATO  Videokonferenzlösungen. An sechs Standorten in verschiedenen Ländern wurde eine Telepresence-Lösung von Polycom installiert.

In der NATO-Zentrale selbst, sowie an rund um den Globus verteilten Außenstellen sind bereits Videokonferenz-Lösungen im Einsatz. Die Systeme gewährleisten eine nahtlose und sichere Kommunikation mit anderen Videokonferenzsystemen, die von Bündnispartnern der NATO betrieben werden.

Durch den Einsatz von Videokonferenzen konnte die NATO bislang eine Reihe von regelmäßigen Treffen ersetzen und auf diese Weise nicht nur schätzungsweise 51.000 Dollar und mehr als 500 Stunden Reisezeit einsparen, sondern auch einen CO2-Ausstoß von 2,1 Tonnen vermeiden, der bereits bei einem einzigen vierteljährlichen Meeting angefallen wäre.

Im Rahmen der täglichen Arbeit wird die Technologie bei einer Vielzahl von Aufgaben eingesetzt. Neben der zentralen Befehlskommunikation und dem Notfallmanagement gilt dies für die Krisenkommunikation, die Zusammenarbeit innerhalb und zwischen NATO-Agenturen sowie die Zusammenarbeit von Arbeitsgruppen und das Projektmanagement. Durch die Reduzierung des Reiseaufwands soll die Technologie bei der NATO auch einen Beitrag zur Einsparung von Kosten und zur Steigerung der Produktivität leisten.

„Durch den Einsatz von Videokonferenztechnologien verfügt die NATO zweifellos über bessere Voraussetzungen, um in diesem dynamischen Umfeld schneller reagieren und handeln zu können“, so Brigadier General Gyorgy Lehel, Director of Operations bei der NCSA (NATO Communications and Information Systems Services Agency) im belgischen Mons.

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Die Implementierung der Telepresence-Lösungen von Polycom erfolgte im Rahmen eines gemeinsamen Projekts der NATO-Agenturen NCSA (NATO Communications and Information Systems) und NC3A (NATO Consultation, Command and Control Agency). Um die Arbeitsabläufe der NATO effizienter zu gestalten, erhielt die NC3A den Auftrag, entsprechende technologische Lösungen zu implementieren, und initiierte daraufhin ein Projekt, in dessen Rahmen virtuelle Besprechungsräume - so genannte VMRs (Virtual Meeting Rooms) - in Brüssel, Den Haag, an der ACT-Leitkommandostelle in Norfolk (Virginia/USA) sowie an den Standorten des europäischen NATO-Hauptquartiers (SHAPE - Supreme Headquarters Allied Powers Europe) eingerichtet wurden. Dabei arbeitete die NC3A-Agentur eng mit der NATO-Agentur für Informationssysteme (NCSA) zusammen, die das Projekt vollständig unterstützte und in ihrer belgischen Zentrale ein System bereitstellte.

Nach umfangreichen Tests und einer sorgfältigen Evaluation entschied man sich bei der NC3A dafür, mit Polycoms Polycom® Telepresence Experience™ (TPX™) 306M ein immersives VMR-Netzwerk aufzubauen. Mit einer Bilddarstellung in Lebensgröße und Surround-Sound in höchster Qualität soll das Telepresence-System den Konferenzteilnehmern die Möglichkeit geben, Nuancen im Gesichtsausdruck und anderen Aspekten der nonverbalen Kommunikation so klar und deutlich wahrzunehmen, dass die Benutzer das Gefühl haben, sich in ein und demselben Raum aufzuhalten.

Fotos (2): Polycom


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