Videokonferenz-Industrie erholt sich weiter
Nachdem die Videokonferenz-Branche in den ersten beiden Quartalen des Jahres 2009 Verluste hinnehmen musste, zeigen die neusten Verkaufszahlen, dass es wieder aufwärts geht.
So stiegen die Einnahmen aller Hersteller aus Verkäufen von Gruppensystemen im dritten Quartal im Vergleich zum zweiten um satte 8,1 Prozent an (von 302 Mio. US-Dollar auf 327 Mio. US-Dollar). Zwar bedeuten die neusten Quartalszahlen immer noch einen Jahresrückgang von 5,8 Prozent, trotzdem dürften die Zahlen der Industrie wieder Hoffnung auf bessere Zeiten geben.
Geht es rein nach der Anzahl der verkauften Videokonferenz und Telepresence Lösungen, wurden im Vergleich zum Quartal 3 des Jahres 2008 sogar 2,8 Prozent mehr Systeme verkauft (60.187 Stk. (Q3/09) zu 58.540 Stk. (Q3/08)).
Im Ranking der Anbieter von Videokonferenz-Hardware konnte Tandberg seine führende Rolle sichern. 44 Prozent aller Systeme kamen aus den Fabriken der Norweger. Polycom besitzt einen Marktanteil von 32 Prozent. Die restlichen 24 Prozent teilen sich andere Marktteilnehmer.